Peter Zingler

© Ramune Pigagaite

Vita

Peter Zingler zu Gast in Vilnius/Litauen im Jahr 2007.

Peter Zingler, geboren 1944 in Chemnitz. Er verbrachte über ein Jahrzehnt als Berufseinbrecher in Gefängnissen mehrerer Länder. Während seiner letzten Haftzeit im offenen Vollzug in der JVA Dieburg begann er zu schreiben. Zunächst für die Gefängnisliteratur typische erotische Geschichten, die auch in „Penthouse“ und „Playboy“ erschienen. Gefördert wurde er 1985 durch die Gründer der Romanfabrik. Ab 1985 war er als Journalist für verschiedene Zeitschriften tätig. Inzwischen gehört er zu den erfolgreichsten Drehbuchautoren für Fernsehkrimis, vor allem aus der Reihe „Tatort“. Er lebt in Frankfurt am Main.

Werkauswahl

Erstveröffentlichung: „Notizen aus der Mülltonne. Gedanken, Gedichte, Geschichten zum Strafvollzug und dem Vorher – Nachher“ (Mainz 1983). Weitere Publikationen, u.a.: „Tod in Kingston“, Roman (Frankfurt/M. 1984); „Die Seuche“, Roman (Frankfurt/M. 1989); „Männer, die nach Liebe suchen. Erotische Geschichten“ (Frankfurt/M. 2011). Zuletzt erschienen: „Im Tunnel“ (Frankfurt/M. 2015).

Auszeichnungen

Peter Zingler wurde ausgezeichnet mit dem Ingeborg-Drewitz-Literaturpreis für Gefangene (1989) und mit dem Adolf-Grimme-Preis für das Drehbuch zum ORF-Tatort „Kinderspiel“ (1993). Er war Stipendiat des Hessischen Literaturrates in Vilnius/Litauen (2007).

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