KD Wolff

© Ramune Pigagaite

Vita

KD Wolff zu Gast in Madison (Wisconsin USA) im Jahr 2010.

KD (Karl Dietrich) Wolff, geboren 1943, machte sich als Verleger von historisch-kritischen Editionen der Gesamtwerke von Hölderlin, Kafka, Kleist, Robert Walser, Trakl und Gottfried Keller einen Namen. Nach dem Abitur und Ableistung eines Grundwehrdienstes von 1962 bis 1964 studierte KD Wolff Jura in Marburg, Freiburg und Frankfurt am Main. Während seines Studiums engagierte er sich in der Studentenbewegung. Wolff saß von 1965 bis 1967 im Studentenparlament und im ASta und war von 1967 bis 1968 Erster Vorsitzender des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS). Nach einem Jahr als studentischer Senator der Universität Frankfurt (1968/69) trat Wolff 1969 auf Einladung der Students for a Democratic Society eine Rundreise durch die USA an. Er wurde vor das Komitee für unamerikanische Umtriebe geladen. Nachdem er einen US-Senator als „rassistischen Banditen“ bezeichnet hatte, belegten die USA Wolff mit einem Einreiseverbot. 1969 war KD Wolff Mitbegründer des März Verlages. Nach Differenzen mit Jörg Schröder gründete er im darauffolgenden Jahr sein erstes eigenes Verlagsunternehmen, den Verlag Roter Stern. 1979 gründete er in Basel den Stroemfeld Verlag, den er 1984 ebenfalls in Frankfurt am Main ansiedelte. 1993 ging der Verlag Roter Stern in den Konkurs. Von diesem Jahr bis 1997 war KD Wolff Beiratsmitglied im Vorstand des PEN-Zentrums Deutschland. 2009 erhielt KD Wolff das Bundesverdienstkreuz.

Auszeichnungen

2010 war er Stipendiat des Hessischen Literaturrates in Wisconsin/ USA.

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