Kurt Drawert

© Ramune Pigagaite

Vita

Kurt Drawert zu Gast in Prag/Tschechien im Jahr 2013.

Kurt Drawert, geboren 1956 in Hennigsdorf, wuchs bei Berlin sowie ab 1967 in Dresden auf. Ausbildung zum Facharbeiter für Elektronik, später holte er das Abitur nach. Er übte verschiedene Hilfstätigkeiten aus, u. a. in einer Bäckerei, bei der Post und als Hilfskraft in der Sächsischen Landesbibliothek Dresden. Von 1982 bis 1985 Studium am Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig, wo er ab 1984 auch seinen Wohnsitz hatte. Seit 1986 ist er als freier Schriftsteller tätig. 1993 zog er nach Osterholz-Scharmbeck bei Bremen. Es folgte eine Reihe von Auslandsreisen, u. a. nach Australien, Brasilien und Russland. Seit 1996 lebt Drawert in Darmstadt, wo er seit 2004 das Zentrum für junge Literatur leitet. Kurt Drawert, der bis zu seinem Austritt 1996 dem P.E.N.-Zentrum Deutschland angehörte, ist Mitglied der Freien Akademie der Künste zu Leipzig.

Werkauswahl

Erstveröffentlichung: „Zweite Inventur“, Gedichte (Berlin u. Weimar 1987). Danach zahlreiche weitere Bände mit Gedichten, Essays und Prosa, Theaterstücke und Romane, z.B. „Wo es war“, Gedichte (Frankfurt/M. 1996), „Steinzeit“, Theaterstück (UA: Staatstheater Darmstadt 1999) und „Rückseiten der Herrlichkeit“, Essays (Frankfurt/M. 2001), „Ich hielt meinen Schatten für einen anderen und grüßte“, Roman (München 2008). Zuletzt erschienen: „Provokationen der Stille. Kritiken und Essays zur Literatur 1994–2011“ (Darmstadt 2012). Kurt Drawert hat zahlreiche Anthologien im In- und Ausland herausgegeben, z.B. „La Poésie Allemande Contemporaine“ (Paris 2001).

Auszeichnungen

Für sein Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Uwe-Johnson-Preis (1994) und den Werner-Bergengruen-Preis (2013), zuletzt den Robert-Gernhardt-Preis 2014. Er war Stipendiat des Hessischen Literaturrates in Prag (2013).

Kontakt


zurück