Petr Čichoň

© Ramune Pigagaite

Vita

Petr Čichoň (Brno/Tschechien) zu Gast in Hessen im Oktober 2008.

Petr Čichoň ist Mähre und wohnt in Brno. Er war Redakteur verschiedener literarischer Zeitungen und arbeitet zurzeit in der Architekturgalerie in Brno. Zu schreiben begann er in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre mit einer Lyrik, die bewusst an die spirituell orientierten Traditionen der Renaissance anknüpft. Er will die Poesie auf ihre Wurzeln, auf die gesungene Form, zurückführen und hat daher einigen Texten nicht nur Noten beigefügt, sondern singt auch selbst mit Begleitung von Saiteninstrumenten, meistens in Begleitung der Laute. 

Werkauswahl

Seine zweisprachige Sammlung „Pruské balady“ (Preußische Balladen) thematisiert die Geschichte Schlesiens, das teilweise auf dem heutigen Territorium Tschechiens liegt. Die Texte beziehen sich auf Handlungen und Figuren aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Dieser Veröffentlichung ist eine CD beigefügt. Da er die Musik als integralen Bestandteil seiner Arbeit versteht, tritt er bei Lesungen zugleich auch immer als Sänger und Musikant auf. Weiter hat er veröffentlicht: „Chilia“ (Brno 1995); „Villa diabolica“ (Brno 1998).

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