Tereza Boučková

© Ramune Pigagaite

Vita

Tereza Boučková (Prag/Tschechien) zu Gast in Hessen im September 2008.

Tereza Boučková ist die Tochter von Pavel Kohout. Auch aus diesem Grund durfte sie nicht an der Akademie der Musischen Künste studieren und besuchte stattdessen die Fremdsprachenschule. Sie arbeitete u.a. als Putzfrau, Briefträgerin und Hausmeisterin. 

Werkauswahl

Ihre erste Erzählung „Indiánský běh“ erschien 1989 im Samisdat. In ihr erzählt sie in kleinen Anekdoten ihre eigene Geschichte, die von der Trivialität des privaten Lebens im Schatten des Heldentums eines Dissidenten handelt. Die Erzählung wurde mit dem „Jiri-Orten-Preis“ ausgezeichnet. Sie ist auch in deutscher Übersetzung erschienen: „Indianerlauf“ (Reinbek 1993). Danach hat sie weitere Bücher veröffentlicht, u.a.: „Křepelice“ (Praha, 1993); „Jen si tak trochu schnít“ (Brno 2004); „Rok kohouta“ (Praha 2008); „Boží a jiná muka - Fejetony o lásce ke kolu“ (Praha 2010).

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