Klaus Manfred Karl Reichert

Vita

Klaus Manfred Karl Reichert, geboren 1938 in Fulda, ist Anglist, Übersetzer und Lyriker. Nach dem Abitur in Gießen studierte Reichert Philosophie und Sprachen in Marburg, London, Gießen und Frankfurt am Main. Von 1975 bis 2003 lehrte er als Professor für Anglistik an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. 1993 gründete er das Zentrum zur Erforschung der Frühen Neuzeit an der Goethe-Universität und war bis 2006 dessen geschäftsführender Direktor. Von 2002 bis 2011 amtierte er als Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Klaus Reichert ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Neben zahlreichen literaturwissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichte er Übersetzungen, Essays und Lyrik.

Werkauswahl

Erstveröffentlichung: „Alice und der große rote Löwe. Eine Geschichte“ (Frankfurt/M. 1972). Weitere literarische Veröffentlichungen: „Kehllaute“, Gedichte (Salzburg 1992); „Das Hohelied Salomos. Übersetzt, transkribiert und kommentiert von Klaus Reichert“ (Salzburg und Wien 1996); „Wär ich ein Seeheld“, Gedichte (Salzburg 2001); „Das Gesicht in den Wolken“, Gedichte (Salzburg, Wien 2009), zuletzt „Türkische Tagebücher. Reisen in ein unentdecktes Land“ (Frankfurt/Main 2011).

Auszeichnungen

Für sein vielfältiges Werk wurde Klaus Reichert u.a. ausgezeichnet mit dem Christoph-Martin-Wieland-Preis 1983; dem Hessischen Kulturpreis für Wissenschaft 1996, der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main 2010 und dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland 2012.

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