Ulrike Kolb

Vita

Ulrike Kolb, geboren 1942 in Saarbrücken. Nach dem Abitur an einem Internat im Schwarzwald studierte sie zwei Semester an der Werkkunstschule Saarbrücken. Danach absolvierte sie eine Haushaltsschule in Paris und eine Sprachschule in London. Es folgte eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin in Berlin und ein Studium der Pädagogik. Während dieser Zeit engagierte sich Kolb in der Studentenbewegung. Sie arbeitete in Berlin in einem Kinderladen und einem Jugendfreizeitheim sowie nach dem Umzug nach Frankfurt am Main in einer Fachschule für Kindergärtnerinnen und einer Kindertagesstätte. Ab 1979 war sie journalistisch tätig und schrieb u.a. Kolumnen für die Frankfurter Rundschau. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Frankfurt am Main und in Berlin.

Werkauswahl

Erstveröffentlichung: „Die Rabe“, Erzählung (Münster 1984). Es folgten weitere Veröffentlichungen erzählender Prosa, z.B. „Idas Idee“, Roman (München 1995), „Frühstück mit Max“, Roman (Stuttgart 2000) und „Diese eine Nacht“, Roman (Stuttgart 2003). Zuletzt erschienen: „Die Schlaflosen“, Roman (Göttingen 2013). Ulrike Kolb hat den Sammelband „Die Versuchung des Normalen. Autoren stellen sich ihrer Geschichte“ (Frankfurt/M. 1986) herausgegeben. Sie hat Bücher von Jacques Briod und Amaury du Closel aus dem Französischen übersetzt.

Auszeichnungen

Ulrike Kolb erhielt 1995 den Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb sowie die Eugen-Viehof-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung (2012).

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