F. W. Bernstein

Vita

F.W. Bernstein (eigentlich Fritz Weigle), geboren 1938 in Göppingen. Lyriker, Grafiker und Satiriker. Studium an der Stuttgarter Kunstakademie, wo er Robert Gernhardt kennenlernt, und an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Danach Lehrer in Frankfurt/Main, Bad Homburg; Kunsterzieher an der Pädagogischen Hochschule in Göttingen. Von 1984 bis zu seiner Pensionierung 1999 ist er Professor für Karikatur und Bildgeschichte in Deutschland an der Hochschule der Künste in Berlin. Bernstein lebt und arbeitet in Berlin.

 

Im April 1964 tritt Weigle in die Redaktion der satirischen Monatszeitschrift „Pardon“ ein. Wenig später wird - zusammen mit Robert Gernhardt und F. K. Waechter - die Pardon-Beilage „Welt im Spiegel“ (WimS), die unabhängige Zeitung für eine sauberere Welt, aus der Taufe gehoben und bis 1975 fortgeführt. F. W. Bernstein bildet zusammen mit Robert Gernhardt, Eckhard Henscheid, F. K. Waechter, Chlodwig Poth, Bernd Eilert und Hans Traxler die legendäre Neue Frankfurter Schule, deren Publikationsorgan ab 1979 das Satiremagazin „Titanic“ wurde.

Werkauswahl

Erste Veröffentlichungen: „Die Wahrheit über Arnold Hau“, fiktive Biographie, gemeinsam mit F.K. Waechter und Robert Gernhardt (Frankfurt/M. 1966) und „Besternte Ernte“, Gedichte, zusammen mit Robert Gernhardt (Frankfurt/M. 1976). Es folgten zahlreiche weitere Bände, oft zusammen mit den anderen Autoren der Neuen Frankfurter Schule, mit Gedichten, Zeichnungen und Geschichten. Zuletzt erschienen: „Die Superfusseldüse. 19 Dramen in unordentlichem Zustand“ (München 2006) und „Die Gedichte“, 2. Aufl. (München 2007).

Auszeichnungen

Für sein Werk wurde F.W. Bernstein u.a. ausgezeichnet mit dem Binding-Kulturpreis (2003), dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2008) und dem Wilhelm-Busch-Preis (2008).

Kontakt

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